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Anke Wintermann der Meisterin für Ölmalerei
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Anke Wintermann ist ursprünglich am 23.03.1982 in Dresden geboren und durfte somit schon mit Kindesbeinen an der Kulturluft schnuppern.
Durch die vielen Besuche der Gemäldegalerie in Dresden und dem Kontakt zur Natur, ist der Wunsch schnell gereift sich dem Hobby der realistischen Malerei und Plastiken zu widmen. Anfänglich noch im Kindergarten beschäftigt mit Tierzeichnungen und Strichmännchen, entwickelte sich während der Schulzeit ein fantasievolles Ausprobieren und Experimentieren, mit allerlei Techniken der Handarbeit und des Zeichnens.
Durch die positive Resonanz der ehemaligen Kunstlehrerin an der 55. Mittelschule in Dresden, wurde die Motivation und der Spaßfaktor erhöht und der Weg somit für ein intensives Arbeiten und Üben gefestigt. Kunstkurse und Unterricht wurden zwar eine Zeitlang in Betracht gezogen, waren aber neben dem Schulabschuss und der Ausbildung zur Zahnarzthelferin nicht möglich.
2003 zog Anke Wintermann nach Lübeck um, unter anderem wegen des zukünftigen Mannes und selbstverständlich dem passendem Grünen und auch mittelalterlichen Flair. Eine neue Ausbildung zum Goldschmiede in Lübeck wurde nach 6 Monaten abgebrochen, da eine Erkrankung eine Weiterarbeit unmöglich werden ließ.
Im November 2004 machte sich die Künstlerin dann selbstständig, da währendessen die malerische Qualität und die Erfahrung weit über das normale hinausgingen und es möglich machten dieses Hobby als Beruf zu wählen.
Die erste Ausstellung war, auch Dank der Zeitungen, im Januar 2006 ein großer Erfolg. Durch die Bitte vieler Kunden und Touristen, sich mehr der Lübecker Altstadt und Historie zu widmen, fanden auch die nächsten erfolgreichen Ausstellung im November 2007 und 2008 unter diesem Banner statt.
Seit 2009/10 gibt es einen deutlichen Wendepunkt in der Malerei. Es entstehen Gemälde mit Inhalten der Spätromantik, aber auch Gemälde mit Segmenten der Abstraktion, eingebunden im Fotorealimus. Keines der neuen Gemälde wird eine abgemalte Abbildung beinhalten, sondern vollkommen der Inspiration der Künstlerin entspringen. Das Licht wird besonders fein und geziehlt im Sinne Rembrandt`s genutzt. Auch lebhaft- futuristische Feinheiten ähnlich Salvadore Dalies werden enthalten sein.
Das Haupthema liegt besonders im aktuellen Zeitgeist und den gesellschaftlichen Umständen, in welchen die heutigen Menschen leben (müssen?). Diese werden kritisch dargestellt und hinterfragt. Gerade die abstrakte Malerei ist für das subjektiv emotionelle-, instinktive Verstehen des Betrachters wichtig. Der Realismus ist ideal für den logischen Intellekt und für die direkte Kommunikation (den Transport von Information und Geschichten) geeignet.
Die Zuschauer sollen weniger vor Ort hineininterpretieren, und sich in Sinn und Unsinn ergießen, sondern direkt geführt werden und gebannt einer Erzählung vor Ort folgen. Später dann soll das Nachdenken, im Idealfall mehrere Tage lang die unterbewusste Wirkung einsetzen.
Handwerkliche Unterschiede zu bieherigen Arbeiten:
Die Ölfarben sowie die Firnis sind nun komplett selbst hergestellt und enthalten Ihre gesamte Leuchtkraft.
Es gibt sowohl ralistische-, abstrakte sowie kombinierte Gemälde.
Zur Vorbereitung sind aufwendige Skizzen und Entwürfe nötig, da glaubwürdige Abbildungen aus den Ideen der Künstlerin entstehen.
Als Kontrast zur "modernen" Acrylfarbe wird der multiple Einsatz mit Ölfarben gezeigt, welche ein viel größeres Spektrum (auch in der einfachen abstrakten Fläche) ermöglichen.
Seit 2010 wird weiter an den Ausstellungsbildern gearbeitet, wobei auch farbige Reproduktionen des alten Lübeck von 1500 bis 1930 beabsichtig sind. Derzeit macht es eine größere Datenbank gesamelter Abbildungen des alten Stadtkernes als Stich, Kopie und Postkartenmotiv möglich, verschiedene Ansichten in Farbe zu übertragen und realistisch wiederaufleben zu lassen. Siehe unter Ölgemälde, Lübeck 1500 bis 1930.